Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren – auch dann, wenn Worte dafür noch fehlen.
Säuglinge und Kleinkinder reagieren sehr sensibel auf Belastungen wie traumatische Schwangerschaften, schwierige oder medizinisch geprägte Geburten, lange Klinik- oder Intensivaufenthalte, Erkrankungen oder Unfälle. Diese frühen Erfahrungen können sich im Verhalten, im Schlaf, in der Regulation von Gefühlen oder im Körperausdruck zeigen.
In meiner Traumaarbeit begleite ich Säuglinge, Kleinkinder und ihre Eltern dabei, belastende Erfahrungen behutsam zu verarbeiten und wieder mehr Sicherheit, Verbindung und innere Ruhe zu finden.
Besonders nach:
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belastenden oder traumatischen Schwangerschaften
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schwierigen, sehr schnellen oder sehr langen Geburten
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Kaiserschnitt- oder Notfallsituationen
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Frühgeburt und längeren Klinik- oder Intensivaufenthalten
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schweren Erkrankungen, Operationen oder Unfällen
Wie arbeitet die Traumabegleitung?
Die Traumaarbeit mit Säuglingen und Kleinkindern erfolgt sanft, bindungs- und körperorientiert und immer im sicheren Beziehungsrahmen mit den Eltern.
Im Mittelpunkt stehen:
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das Wahrnehmen der feinen Signale des Kindes
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das Schaffen von Sicherheit und Stabilität
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die Unterstützung der Selbstregulation des Nervensystems
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das behutsame Nachreifen unterbrochener Entwicklungsprozesse
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die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung
Das Kind muss nichts „leisten“ oder erinnern. Über achtsame Berührung, Co-Regulation, feinfühlige Begleitung und das Einbeziehen der Eltern können sich Spannungen lösen und neue Erfahrungen von Sicherheit entstehen.